Freitag, 14. März 2014

Und noch eine Hessen-Meldung

Die hes­si­sche Lan­des­re­gie­rung macht die Viel­falt ge­schlecht­li­cher Iden­ti­tä­ten zum Thema.
Bei der Vor­stel­lung eines von Hes­sen ge­för­der­ten Buch­pro­jekts (Thors­ten Mell (Hrg.): Das In­ne­re ent­schei­det. Tran­s­iden­ti­tät be­greif­bar ma­chen. ISBN 978-​3-​89656-​222-​7 , Quer­ver­lag, Ber­lin, Erste Auf­la­ge März 2014) be­tont In­te­gra­ti­ons­mi­nis­ter Ste­fan Grütt­ner: „Volle ge­sell­schaft­li­che Teil­ha­be setzt vor­aus, dass jeder Mensch, un­ge­ach­tet sei­ner se­xu­el­len und ge­schlecht­li­chen Iden­ti­tät, ge­sell­schaft­li­che Ak­zep­tanz er­fährt und sein Leben ohne Be­nach­tei­li­gun­gen und Dis­kri­mi­nie­run­gen ge­stal­ten kann. Feh­len­des Wis­sen und man­geln­de Em­pa­thie be­güns­ti­gen ins­be­son­de­re die Dis­kri­mi­nie­rung von trans­se­xu­ell, tran­s­ident, in­terse­xu­ell oder queer le­ben­den Per­so­nen. In di­ver­sen Ge­sprä­chen mit Be­trof­fe­nen wurde deut­lich, dass ein hoher Be­darf an Auf­klä­rung und Sen­si­bi­li­sie­rung be­züg­lich die­ser The­ma­tik in na­he­zu allen ge­sell­schaft­li­chen Be­rei­chen vor­han­den ist.“
Den gan­zen Text der Pres­se­mit­tei­lung gibt es hier.

Schön, dass diese The­men auf­ge­ar­bei­tet wer­den und Auf­klä­rung ge­för­dert wird.
Viel­leicht müs­sen wir eines Tages dann auch nicht mehr von „Be­trof­fe­nen“ spre­chen – weder im Kon­text von ge­schlecht­li­cher Iden­ti­tät, noch im Kon­text von Dis­kri­mi­nie­rung.